Fragen und Antworten
Was mussten Hochschulen tun, um am Wettbewerb teilzunehmen?Die Hochschulen mussten ein Strategiekonzept formulieren und einreichen, das ihre Ziele in Bezug auf Studium und Lehre auf der Grundlage ihres Selbstverständnisses und ihrer bisherigen Leistungen in der Lehre definiert. Es sollte darlegen, wie die Hochschulen ihre Sichtbarkeit und Attraktivität als Ausbildungsstätte – insbesondere für grundständige Studierende – maßgeblich steigern wollen. Je Hochschule konnte nur ein Konzept eingereicht werden.
Wann fand der Wettbewerb statt?
Die Ausschreibung wurde offiziell am 23. Januar 2009 veröffentlicht. Die Gutachterkommissionen haben vom 12. bis 15. Oktober 2009 die zehn Siegerhochschulen ausgewählt.
Wie sah das Auswahlverfahren aus?
Das Auswahlverfahren war zweistufig. Zunächst haben die Hochschulleitungen eine Antragsskizze eingereicht, die von der jeweiligen Auswahlkommission begutachtet worden ist. Die Hochschulen, deren Konzepte ausgewählt wurden, haben ihre Projektskizzen zu Vollanträgen ausgearbeitet. Die Auswahlkommission traf ihre Entscheidung über die auszuzeichnenden Konzepte auf der Grundlage der Vollanträge und der Präsentationen der Hochschulen in der Finalrunde.
Wer saß in der Auswahlkommission?
Den Auswahlkommissionen gehörten jeweils 14 Experten an, darunter jeweils zwei Studierende. Die Mitglieder wurden je zur Hälfte durch die Kultusministerkonferenz und den Stifterverband benannt. Bei der Zusammensetzung war eine angemessene internationale Beteiligung (deutschsprachiger Experten) und eine ausgewogene fachliche Repräsentanz sowie Expertise im Bereich der Hochschullehre gewährleistet. Den Auswahlkommissionen gehörten ferner zwei Vertreter der Kultusministerkonferenz sowie je ein Vertreter der Hochschulrektorenkonferenz und des Wissenschaftsrates an; diese hatten aber kein Stimmrecht.
Was waren die Auswahlkriterien?
Die bisherige Qualität und Qualitätsentwicklung der Lehre in verschiedenen akademischen Disziplinen, Maßnahmen zur systematischen Personalentwicklung des Lehrpersonals und ein Qualitätsmanagement für Studium und Lehre unter Einbeziehung der Studierenden.
Wie ist der Wettbewerb finanziell ausgestattet?
Der Wettbewerb ist mit 10 Millionen Euro dotiert. Diese Mittel wurden im Verhältnis 60:40 auf die beiden Wettbewerbslinien aufgeteilt. Die Konzepte wurden mit einem Preisgeld von bis zu einer Million Euro (ca. 330.000 Euro p.a.) ausgezeichnet.
Wie lange läuft die Förderung?
Drei Jahre. Der kurze Förderzeitraum rechtfertigt sich aus der Anschubfunktion des Wettbewerbs und soll dazu beitragen, dass eine dynamische Entwicklung durch die Einbeziehung einer großen Anzahl von Hochschulen ausgelöst werden kann.
Wettbewerb
Der Stifterverband für die
Deutsche Wissenschaft und die
Kultusministerkonferenz der Länder
haben gemeinsam den Wettbewerb
exzellente Lehre gestartet, um
strategische Konzepte zu suchen,
in denen die Hochschulen auf
der Grundlage ihres Selbstver-
ständnisses und ihrer bisherigen
Leistungen in der Lehre ihre
Ziele für Studium und Lehre
definieren.
Deutsche Wissenschaft und die
Kultusministerkonferenz der Länder
haben gemeinsam den Wettbewerb
exzellente Lehre gestartet, um
strategische Konzepte zu suchen,
in denen die Hochschulen auf
der Grundlage ihres Selbstver-
ständnisses und ihrer bisherigen
Leistungen in der Lehre ihre
Ziele für Studium und Lehre
definieren.